Wahlkampftagebuch: Wählen gehen!

Montag, 9.September 2013 von

Aus dem Bund

In zwei Wochen ist Bundestagswahl, doch für leider erschreckend viele Leute ist dieser Sonntag einer , wie alle anderen. „Denn was bringt es schon, wählen zu gehen? Auf mich kommt es doch eh nicht an! Und überhaupt: Es interessiert mich gar nicht, was die Politiker da oben alles so entscheiden.“, sagen sie sich.

Doch diese Einstellung ist eine demokratiegefährdender Luxus, den sich die Menschen nur leisten können, weil sie in einem System leben, dass ihnen einen freies und selbstbestimmtes Leben ermöglicht. Doch dieses System lebt nun einmal davon, dass sich die Menschen engagieren und wählen gehen. Lange wurde für die Demokratie in Deutschland gekämpft und noch heute kann man in vielen Ländern erkennen, was für drastische Auswirkungen und Einschränkungen Diktaturen für die Bevölkerung bedeuten. Jeder Wahlberechtigte, der sich in zwei Wochen gegen den Gang zur Wahlurne entscheidet, sollte sich Fragen, wie seine Situation wohl aussehen würde, wenn er gar nicht erst die Möglichkeit zu einer Wahl hätte. Wenn die Meinung der Bevölkerung tatsächlich nicht mehr  interessiert und nur noch der Wille einzelner die Lebenssituation der Bevölkerung bestimmt.

Ich denke nicht, dass Nichtwähler in einer solchen Gesellschaft leben möchten, doch leider fördern sie gerade durch ihr Verhalten die kleinen Splitterparteien und somit auch die NPD. Es kommt also auf die Stimme jedes  einzelnen an. Jeder hat mit dem Wahlrecht nicht nur ein Privileg geschenkt bekommen, sondern auch  Verpflichtung und Verantwortung erhalten. Denn Demokratie muss gepflegt und bewahrt werden! Demokratie lebt davon, dass die Menschen sie gestalten und behüten und nicht nur den Nutzen aus ihr ziehen. Auch die Ausrede: „Ich kenn‘ mich doch mit den ganzen Sachen eh nicht aus!“  zeugt von einer hohen Bequemlichkeit und großem Desinteresse. Denn heutzutage ist es nicht mehr sonderlich aufwendig, sich ausführlich zu informieren. Mittlerweile gibt es sogar den „Wahl-O-Mat“, der die eigenen Interessen analysiert und daraufhin die passenden Parteien vorstellt.

Also auf, auf! Informieren, Meinung bilden und am 22. September wählen gehen! Am besten natürlich die SPD!

Von Helena Vitt (Schülerin aus Euskirchen)

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