Uwe Schmitz zieht sich überraschend aus der Kreispolitik zurück

Mittwoch, 10.Juli 2013 von

Aus dem Kreis

Der langjährige SPD-Kreisvorsitzende Uwe Schmitz wurde gestern zum neuen Beigeordneten der Gemeinde Kall gewählt. Er hat angekündigt, alle seine politischen Ämter niederlegen zu wollen.

Die Bekanntgabe von Uwe Schmitz, sich weitgehend aus der Kreispolitik zurückzuziehen und sich zukünftig politisch vor allem auf seine Heimatgemeinde Kall zu konzentrieren, kam für uns Jusos im Kreis Euskirchen absolut unerwartet und überraschend. Wir bedauern diese Entscheidung, weil Uwe Schmitz uns Jusos in den letzten Jahren in seiner Funktion als SPD-Kreisvorsitzender und SPD-Kreistagsfraktionsvorsitzender immer unterstützt und gefördert hat. Es ist vor allem sein Verdienst, dass die SPD-Fraktion im Kreistag die jüngsten Kreistags- und Fraktionsmitglieder stellt und sich der neue SPD-Kreisvorstand zu etwa einem Drittel aus Jusos zusammensetzt. Wir bedanken uns bei Uwe Schmitz für seinen persönlichen Einsatz für die jüngere Generation in der SPD, der nicht nur vorbildlich ist für die übrigen Parteien im Kreis Euskirchen, sondern auch für viele andere SPD-Kreisverbände.

Uwe Schmitz (r.) gemeinsam mit Hannelore Kraft und den Jusos.

 

 Wir sprechen uns außerdem dafür aus, seine Nachfolger in der Fraktion und Partei bedacht und geruhsam zu wählen und keine vorschnellen Entscheidungen zu treffen. Die SPD muss sich in den nächsten 2 Monaten voll und ganz auf die Bundestagswahl konzentrieren und unsere Kandidatin Helga Kühn-Mengel unterstützen.

In der Zeit danach werden wir Jusos unsere Vorstellungen mit in die Kandidatenfindung einbringen. Ziel muss es sein, die SPD langfristig weiterhin optimal aufzustellen. Dabei darf es hinsichtlich möglicher Personen keine Denkverbote geben.

Die Jusos im Kreis Euskirchen bedanken sich bei Uwe Schmitz für seine Unterstützung in den vergangenen Jahren und wünschen ihm viel Erfolg bei seinen neuen Aufgaben in Kall.

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