„Perspektiven schaffen“ in Zeiten der Krise

Dienstag, 9.April 2013 von

Aus NRW

Unter dem Thema „Perspektiven schaffen“ fand am 6. April bereits das 2. Forum der NRW-Jusos statt, das sich dieses Mal näher mit den verschiedenen Aspekten der Jugendarbeitslosigkeit, der Ausbildungssituation, der Situation an den Hochschulen und die der Familien beschäftigte.

Den Einstieg bildete dabei zunächst ein Vortrag von Volker Nicolai, dem Jugendbildungsreferent des DGBs, der den aktuellen Ausbildungsreport vorstellte. Dieser wird jährlich vom DGB erstellt und versucht die Ausbildungssituation der Jugendlichen in Form von breit durchgeführten Umfragen zu erfassen. Hier wurden schon einige Problemfelder sichtbar: So müssen etwa innerhalb der Ausbildung 38,1% regelmäßig Überstunden machen, wobei 17,9 % der Befragten angeben, dass sie dafür weder einen Ausgleich durch Freizeit oder Bezahlung erhalten. Damit bildete der Vortrag eine passende Grundlage für die anschließende Workshopphase, in der man sich zwischen vier verschiedenen Themen entscheiden konnte. Man hatte dabei die Wahl zwischen „Jugendarbeitslosigkeit“, „Übergänge schaffen“, „Perspektiven für Familien“ und „Hochschule“. Innerhalb der einzelne Workshops wurde nun angeregt über die Probleme und mögliche Lösungsansätze diskutiert. Wie kann eine sichere und gerechte Arbeitswelt geschaffen werden, in der jeder seinen Platz findet? Nach einem stärkendem Mittagessen und einer weiteren Workshopphase kamen schließlich wieder alle im Plenum zusammen und stellten jeweils die Ergebnisse der einzelnen Gruppen vor. Damit neigte sich das 2. Forum auch langsam dem Ende zu und nachdem schließlich jeder noch seine persönliche Bewertung des Tages abgegeben hatte, machten sich so langsam alle auf den Heimweg.

Abschließend lässt sich sagen, dass es ein interessanter Tag war, der einem neue Einblicke verschaffte und zudem eine gute Möglichkeit bot auch auf Landesebene neue Kontakte zu knüpfen.

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