Peinliche Polit-Posse in Weilerswist: Der neue Beigeordnete hält sich selbst für übeflüssig!

Mittwoch, 6.Februar 2013 von

Aus dem Kreis

Kaum ist die  „Porno-Affäre“ der Weilerswister CDU-Ratsfraktion überstanden, da stürzen sich die Christdemokraten, gemeinsam mit der FDP, gleich in die nächste politische Peinlichkeit. Denn mit dem neuen Beigeordneten René Strotkötter setzten die beiden Fraktionen einen neuen Beigeordneten durch, der seinen neuen Job selbst für überflüssig hält.

Weilerswist ist eine der einzigen Kommunen dieser Größenordnung, die sich den Luxus von zwei Beigeordneten geleistet haben. Nachdem einer der beiden Beigeordneten-Posten frei geworden ist, setzte sich die Weilerswister SPD daher zurecht dafür ein, auf eine Neubesetzung zu verzichten. Dies hängt allein schon mit der finanziellen Lage der Kommune zusammen, die hoch verschuldet ist. Zu dem Ergebnis, dass ein zweiter Beigeordnete überflüssig ist und man angesichts der Haushaltslage auf eine Neubesetzung verzichten sollte, kam auch die Gemeindeprüfungsanstalt.

Dennoch entschieden sich CDU, FDP und Grüne aus taktischen Machtspielchen dafür, die Stelle neu auszuschreiben. Insbesondere die CDU und FDP, die sonst bekanntlich bei jeder Gelegenheit das eiserne Sparen predigen, wollten davon plötzlich nichts mehr wissen. Noch peinlicher ist es es dann auch noch, dass der neue Beigeordnete René Strotkötter (CDU) ausgerechnet von der Behörde kommt, die zuvor erklärt hatte, dass ein zweiter Beigeordneter überflüssig sei: Strotkötter war bisher in leitender Funktion bei der Gemeindeprüfungsanstalt.

Nach dem „Porno-Skandal“ sorgen CDU und FDP nun für die nächste Blamage für Weilerswist. Gut, dass die Weilerswister SPD dabei nicht mitgemacht hat.

 

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