Pressemitteilung: Jusos fordern kommunalen Schulfrieden

Samstag, 30.Juni 2012 von

Aus dem Kreis

Nach dem Schulkonsens auf Landesebene im letzten Jahr fordern die Jusos nun, dass sich auch die Kommunen im Kreis Euskirchen bei der Schulentwicklung nicht länger gegenseitig im Wege stehen. Dabei gehen wir davon aus, dass durch die sinkenden Schülerzahlen ein Umbau der Schullandschaft mittelfristig unausweichlich sein wird. Der allgemeine Trend in der Schulpolitik geht dabei klar zu Sekundar- und Gesamtschulen, die neben strukturellen Vorteilen auch mehr inhaltliche Chancen bieten.

Im Rahmen der Genehmigung der geplanten Gesamtschule in Blankenheim-Nettersheim werden derzeit die Stellungehgnahmen der benachbarten Schulträger eingeholt. Wir Jusos  fordern die entsprechenden Kommunen auf, die neue Schulform nicht zu blockieren. Zwar ist die Sorge vieler Kommunen um ihre eigenen Schulen, durch den demographischen Wandel, nachvollziehbar, doch gerade deshalb sollte man jetzt zusammenhalten und kooperieren, anstatt sich gegenseitig zu blockieren. Als eine Möglichkeit dafür sehen die Jusos gegenseitige Beschulungsvereinbarungen an, mit deren Hilfe die notwendigen Schüerzahlen für Schulneugründungen erreicht werden könnten. Nach unserer Ansicht gilt dies sowohl für die Gesamtschule in Blankenheim-Nettersheim als auch für zukünftig zu gründende Sekundarschulen.

In den letzten Monaten haben wir uns intensiv mit den Schulstrukturen in unserem Kreis und dem Schulkonsens auseinandergesetzt, weshalb unser Plädoyer lautet: „Es ist letztlich im Interesse von Kindern und Eltern ein vielfältiges, wohnortnahes und vor allem qualitativ gutes Schulangebot vorzuhalten. Da stehen alle in der Verantwortung!“

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