Umwelt

Dienstag, 23.März 2010 von

Positionen

Was die Jusos im Kreis Euskirchen zum Thema Umwelt sagen:

Endlich Atomausstieg!

Es ist nicht hinzunehmen, dass. der Atomausstieg ins Nimmer-Nimmer-Land verschoben wird. Immer wieder wird seitens der schwarz-gelben-Regierung das Märchen erzählt, man könnte nicht auf die Atomkraft verzichten. Natürlich muss man einen solchen Standpunkt vertreten, wenn man von Lobbyisten umgeben ist und kein Geld in eine innovative Forschung stecken wird. Doch da stellt sich die Frage, ob dieses Vorgehen wirklich wirtschaftlich für unseren Staat ist?

Die Asse II zu leeren, kostet unvorstellbare Milliarden-Beträge und das Endlager ist noch nicht einmal mitveranschlagt. Hier können die Kosten nicht auf den Schultern der Bürgerinnen und Bürger lasten. Die großen Energieunternehemen, welche mit der Atomkraft ordentlich Geld verdient haben, müssen mit in die Verantwortung genommen werden und zahlen.

Wir sagen NEIN! zur Atomkraft. Wir wollen keine Energieform, die Fehler nicht verzeiht.

Wir sagen JA! zu alternativen, regenerativen, umweltverträglichen und zukunftsweisenden Energien mit regionalem Bezug.

Energieversorgung muss dezentralisiert werden. Unabhängigkeit in der Energieversorgung verspricht eine größere Chance für alternative Energieformen.

© Brigitte F./Fotocommunity

Erziehung zum Umweltschutz!

„Was kann ich schon machen“ – diese Frage hört man immer wieder. Die Antwort: Viel! Umweltschutz beginnt im Kleinen.

Für uns ist es normal, dass. wir den Wasserhahn aufdrehen und das Wasser fließt. Unser Ziel ist es, dass man mit solchen Selbstverständlichkeiten wieder bewusster umzugehen lernt. Das Verständnis für die Endlichkeit unserer Rohstoffe, für Energiesparsamkeit und Rücksicht auf die Umwelt muss schon in der Schule einen Platz finden. Das muss nicht zwingend in einem Unterrichtsfach geschehen, sondern sollte als Querschnittsthema fächerübergreifend vermittelt werden. Darüber hinaus plädieren wir dafür, dass Schulen ein umweltfreundlicher und energieeffizienter Lebensraum für unsere Kinder werden. Stromsparen, alternative Energieformen, Mülltrennung und Nachhaltigkeit dürfen nicht nur im Unterricht thematisiert werden; sie müssen im Schulalltag vorgelebt werden!

Umweltschutz und Nachhaltigkeit fördern!

Die Förderungen von Umweltschutz und Ressourcenwahrung müssen intensiv ausgebaut werden! Der Trend geht derzeit leider in die andere Richtung, wie man beim Auslauf der Förderung von eigenen Fotovoltaik-Anlagen sehen kann. An den Universitäten und Forschungseinrichtungen muss mehr Geld in eine unabhänige Forschung zum Umweltschutz invesitiert werden. Privaten Bestrebungen, nachhaltig und umweltbewußt zu bauen, müssen auch finanzielle Anreize gegenüberstehen.

Umweltschutz = wegweisende Forschung und zukunftssichere Arbeitsplätze im Standort Deutschland / NRW!

Es ist falsch, wenn behauptet wird, dass Umweltschutz Arbeitsplätze kostet. Das Gegenteil ist richtig.

Wir müssen in die Zukunft blicken. Und Zukunft für den Standort Deutschland heißt Forschung zur Nachhaltigkeit und Ausbau der Arbeitsplätze in diesem Bereich.

Die Forschungsbereiche, zum Beispiel alternative Antriebsmöglichkeiten oder Energie-gewinnung, bieten viele Möglichkeiten Arbeitsplätze zu schaffen und unsere Zukunft zu sichern.

Lasst uns keine Zeit verstreichen!

Keine Monopol-bzw.. Kartellbildung bei der Energieversorgung!

Wir stehen für unabhängige Ernergieversorgung. Die massive Abhänigkeit der „Vier-Riesen“ muss vorbei sein.

Das Zauberwort heißt regionale Energieversorgung. Die Versorgung mit Energie muss dezentralisiert werden, um Flexibilität im Preis der Energieart zu schaffen und. Kommunen und Kreisen muss die Möglichkeit gegeben werden, autonom von den großen Energiekonzernen auf regenerative Energieformen aus ihrer Region zu setzen. Ein ländlicher Flächenkreis wie der Kreis Euskirchen bietet sich für ein solches Modell geradezu an. Fotovoltaik, Biomasse oder Wind könnten in Zukunft den Energiebedarf unserer Region decken!

Das komplette Dokument zum Ausdrucken und mitnehmen findet man hier!

2 Kommentare

  1. Marion sagt:

    Endlich setzt sich die SPD wieder dafür ein =)

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